Und wieder gingen in einem Geschäft die Lichter aus …
Gedanken von Rainer Hannß
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Böse Zungen sagen schon, wenn das so weitergeht, da kann man den Marktplatz gleich zuschütten. Schade um den Laden von Frau Rußeck. Sicher gibt es Gründe für die Schließung. Gründe im Allgemeinen sind oft Baumaßnahmen, wodurch die Kunden wegbleiben. Der Kunde möchte heute mit seinem Auto bis vor die Ladentür fahren. Als Beispiel – Wer geht schon zu Fuß von der Linden- oder Herbstraße bis zum EDEKA-Markt? Das ist zu weit!
Früher, nach 1945, da liefen die Leute kilometerweit, um Kartoffeln zu stoppeln oder Ähren zu lesen. Ja, das war einmal. Heute keine Zeit, immer in Eile.
Manchmal denkt man an vergangene Zeiten, an den heute geschlossenen Laden; damals betrieben von Familie Irmscher. Trotz Mangelware bestimmter Lektüre habe ich alles bekommen in dem Schreibwarenladen – den „Eulenspiegel“ mit Doppelfunzel oder das „Magazin“, für Frauen die „Modische Maschen“. Man bekam alles in dem Schreibwarenladen, genauso wie bei Frau Rußeck.
Mal sehen, ob die Geschichte des Schreibwarenladens weitergeht, denn er hatte bisher eine lange Geschichte.
Rainer Hannß [zurück zur Startseite]